Schulsozialarbeit
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Vorteile
- Hoher Datenschutz
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Nachteile gegenüber KI-Anwendungen
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- Eingeschränkte Funktionen im Vergleich zu KI-basierten Systemen
Diese Apps setzen bewusst auf einfache, transparente und datenschutzfreundliche Technik.
Die Dateien sind chronologisch sortiert. Die aktuellsten Versionen stehen oben.
Wie wurde aus Fürsorge Schulsozialarbeit?
Dieser interaktive Zeitstrahl zeigt, wie sich Schulsozialarbeit in Deutschland entwickelt hat: von frühen Formen schulnaher Fürsorge über Bildungsreformen, Jugendhilfe, Ganztag und Inklusion bis zu aktuellen Fragen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.
Mit besonderem Blick auf Niedersachsen wird sichtbar, warum Schulsozialarbeit heute ein wichtiger Bestandteil multiprofessioneller Schule ist und weshalb ihre Rolle zwischen Bildung, Beratung, Prävention und sozialer Teilhabe immer bedeutsamer wird.
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Was Bildungsberichte seit Jahrzehnten zeigen
Seit 1970 kommen Bildungsberichte und ihre Vorläufer immer wieder zu ähnlichen Ergebnissen: Die Begriffe ändern sich. Die Befunde bleiben.
Diese Seite zeigt sechs wiederkehrende Linien der Bildungsentwicklung und fragt, warum bekanntes Wissen so schwer in verlässliche Strukturen übersetzt wird?
Diese digitale Lernreihe bündelt zentrale Grundlagen, Methoden und Praxisfelder der Schulsozialarbeit. Sie richtet sich an Studierende, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, pädagogische Fachkräfte sowie an alle, die Schulsozialarbeit fachlich fundiert, praxisnah und mit besonderem Blick auf Niedersachsen verstehen möchten.
Die Reihe ist in neun Bände gegliedert. Jeder Band behandelt einen eigenständigen Schwerpunkt und kann über die jeweiligen Links geöffnet werden. Die Module enthalten Fachtexte, Reflexionsaufgaben, Fallbeispiele, Übungen, Selbstkontrollen, Transferaufgaben und digitale Lernformate.
Der Schwerpunkt liegt auf Schulsozialarbeit in Niedersachsen. Besonders berücksichtigt werden schulische Strukturen, rechtliche Bezüge, professionelle Rolle, Kooperation im System Schule, Anforderungen an Datenschutz und Vertraulichkeit sowie die praktische Umsetzung im ländlichen Raum.
Wenn ein Modul bearbeitet und abgesendet wird, werden die eingegebenen Angaben technisch übermittelt und in einer Google-Sheets-Tabelle gespeichert. Die Speicherung dient ausschließlich der Auswertung der Bearbeitung, der Rückmeldung zum Lernfortschritt und gegebenenfalls dem Nachweis über abgeschlossene Module. Zugriff auf die gespeicherten Angaben haben ausschließlich die für diese Lernreihe verantwortlichen Personen.
Bitte tragen Sie nur die Angaben ein, die für die Bearbeitung des jeweiligen Moduls erforderlich sind. Verwenden Sie nach Möglichkeit ein Kürzel oder eine dienstliche beziehungsweise schulische Kennung statt vollständiger personenbezogener Angaben. Sensible personenbezogene Daten dürfen nicht eingegeben werden.
Dazu gehören insbesondere echte Fallnamen, Namen von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen, Gesundheitsdaten, Diagnosen, familiäre Konfliktlagen, Kinderschutzinformationen oder sonstige vertrauliche Informationen. Fallbeispiele sind ausschließlich anonymisiert oder fiktiv zu bearbeiten.
Die Nutzung der Module ist freiwillig. Vor dem Absenden eines Moduls ist zu bestätigen, dass dieser Hinweis gelesen wurde und keine sensiblen, vertraulichen oder nicht anonymisierten personenbezogenen Daten eingegeben wurden.
Warum diese Reihenfolge?
Die neun Bände folgen einer fachlichen und berufspraktischen Logik: von der Orientierung zur Handlung, vom Allgemeinen zum Besonderen, vom Verstehen zum Gestalten.
Band 1 schafft die Grundlage. Zunächst wird geklärt, was Schulsozialarbeit ist, welchen Auftrag sie hat und wodurch sie sich von Unterricht, Erziehung, Therapie oder Verwaltung unterscheidet. Danach richtet sich der Blick auf Zielgruppen und Bedarfslagen: Welche Kinder, Jugendlichen und Familien werden erreicht, welche Bedarfe werden sichtbar, welche bleiben verdeckt und welche sozialen, schulischen oder regionalen Bedingungen prägen die Arbeit? Darauf aufbauend geht es um die professionelle Rolle, um Abgrenzung und um Kooperation im System Schule. Abschließend werden Fachstandards, Qualität und professionelle Haltung behandelt.
Band 2 legt die rechtlichen und strukturellen Grundlagen, ohne die professionelles Handeln nicht möglich ist. Dazu gehören Datenschutz, Schweigepflicht, Schutzauftrag, Zuständigkeiten und schulische Schnittstellen. Erst wer den eigenen Auftrag, die Zielgruppen, die Rolle und den rechtlichen Rahmen kennt, kann Beratung, Gesprächsführung und Intervention verantwortungsvoll gestalten.
Band 3 widmet sich der Beratung und Gesprächsführung. Hier geht es um Auftragsklärung, Erstgespräche, Elterngespräche und schwierige Gesprächssituationen. Band 4 vertieft den Umgang mit Kinderschutz, Krise und Gefährdung. Damit folgt die Reihe der Praxislogik: Zuerst verstehen, wo der eigene Auftrag liegt, dann fachlich handeln, wenn Gespräche, Konflikte oder Krisen entstehen.
Die Bände 5 bis 7 vertiefen zentrale Themenfelder des schulischen Alltags. Band 5 behandelt Konflikte, Gewalt und Mobbing. Band 6 nimmt Prävention und soziales Lernen in den Blick. Band 7 widmet sich Inklusion, Armut, Migration und Teilhabe. Diese Themen gehören zu den wiederkehrenden Aufgaben der Schulsozialarbeit und verbinden Einzelfallarbeit, Gruppenarbeit, Prävention und Schulentwicklung.
Band 8 weitet den Blick über die einzelne Schule hinaus. Kooperation, Netzwerkarbeit und Sozialraum werden hier als Bedingungen gelingender Schulsozialarbeit verstanden. Schule steht nicht für sich allein, sondern ist eingebunden in Jugendhilfe, Beratungsstellen, Vereine, Kommune, Familien und regionale Unterstützungsstrukturen.
Band 9 schließt den Kreis. Dokumentation, Evaluation, Ethik und Professionalisierung sichern die Qualität der Arbeit. Wer das eigene Handeln dokumentiert, reflektiert, fachlich begründet und ethisch verantwortet, entwickelt sich weiter und bleibt auch in belastenden Situationen handlungsfähig.
Die Bände können linear durchgearbeitet oder thematisch einzeln genutzt werden. Für den Einstieg empfiehlt sich der Beginn mit Band 1. Für fortgeschrittene Nutzerinnen und Nutzer ist auch ein direkter Einstieg in das Thema sinnvoll, das im jeweiligen Arbeitskontext gerade besonders relevant ist.
Band 1: Grundlagen, Berufseinstieg, Bedarfslagen und Qualität
Band 1 führt in das Berufsfeld Schulsozialarbeit ein. Im Mittelpunkt stehen Aufgaben, Zielgruppen, professionelle Haltung, Abgrenzung zu anderen schulischen Akteur und die Frage, woran gute Schulsozialarbeit erkennbar wird.
Dieser Band eignet sich besonders für Studierende, neue Kolleg und Fachkräfte, die sich einen systematischen Überblick verschaffen möchten.
Module: (Testphase)
Band 2: Recht, Schutzauftrag, Datenschutz und Schnittstellen
Band 2 behandelt die rechtlichen und strukturellen Grundlagen schulischer Sozialarbeit. Im Fokus stehen Niedersachsen, schulrechtliche Rahmenbedingungen, Schweigepflicht, Datenschutz, Kinderschutz, Dokumentation und die Zusammenarbeit mit Jugendhilfe, Schule, Eltern und externen Diensten.
Module:
Band 3: Beratung und Gesprächsführung
Band 3 widmet sich der professionellen Beratung im schulischen Alltag. Behandelt werden Gesprächsaufbau, Haltung, Fragetechniken, Auftragsklärung, lösungsorientierte Gesprächsführung, Elterngespräche, Gespräche mit Lehrkräften und herausfordernde Beratungssituationen.
Module:
Band 4: Kinderschutz, Krise und Gefährdung
Band 4 behandelt Situationen, in denen Schulsozialarbeit besonders sorgfältig, strukturiert und verantwortungsvoll handeln muss. Dazu gehören Kinderschutz, Krisenintervention, akute Gefährdungslagen, Selbst- und Fremdgefährdung, Verdachtsmomente, Dokumentation und die Zusammenarbeit mit Jugendamt, Schulleitung und weiteren Fachstellen.
Module:
Band 5: Konflikte, Gewalt und Mobbing
Band 5 konzentriert sich auf Konflikte im Schulalltag. Behandelt werden Streit, Gewalt, Ausgrenzung, Mobbing, Cybermobbing, Pausenkonflikte, Klassendynamiken und Möglichkeiten sozialpädagogischer Intervention.
Module:
Band 6: Prävention und soziales Lernen
Band 6 behandelt präventive Schulsozialarbeit. Im Mittelpunkt stehen soziales Lernen, Klassenprojekte, Gruppenangebote, Stärkung von Selbstwirksamkeit, Partizipation, Medienkompetenz, Übergänge und niedrigschwellige Angebote im Schulalltag.
Module:
Band 7: Inklusion, Armut, Migration und Teilhabe
Band 7 nimmt soziale Ungleichheit und Teilhabe in den Blick. Behandelt werden Armut, Bildungschancen, Migration, kulturelle Vielfalt, Behinderung, Inklusion, Diskriminierung, familiäre Belastungslagen und Zugänge zu Unterstützungssystemen.
Module:
Band 8: Kooperation, Netzwerk und Sozialraum
Band 8 behandelt Schulsozialarbeit als vernetztes Handeln. Im Mittelpunkt stehen Kooperation mit Schulleitung, Lehrkräften, Eltern, Jugendamt, Beratungsstellen, Vereinen, Kommune, Bildungsregion und weiteren Akteur im Sozialraum.
Module:
Band 9: Dokumentation, Evaluation, Ethik und Professionalisierung
Band 9 bündelt die professionelle Weiterentwicklung schulischer Sozialarbeit. Behandelt werden Dokumentation, Evaluation, Wirkung, Qualitätssicherung, ethische Dilemmata, Reflexion, Selbstfürsorge, Rollenklärung und langfristige Professionalisierung.
Module:
Rechtlicher und fachlicher Hinweis
Die Materialien dienen der fachlichen Orientierung, Fortbildung und Reflexion. Sie ersetzen keine verbindlichen Vorgaben des Dienstherrn, keine schulrechtliche Einzelfallprüfung, keine Datenschutzprüfung und keine verbindlichen Kinderschutzverfahren. Bei rechtlich sensiblen Fragen sind die jeweils zuständigen Stellen, schulischen Vorgaben und gesetzlichen Regelungen zu beachten.
Ergänzende digitale Werkzeuge
Erste Schritte im Job
Neu an einer Schule? Dieser Leitfaden begleitet Berufseinsteiger:innen durch die ersten Wochen: vom ersten Schultag über rechtliche Grundlagen bis zum Aufbau eines tragfähigen Netzwerks. Mit interaktiver Checkliste.
Fehlzeiten sind mehr als eine Statistik – sie sind ein Frühindikator dafür, wie verbindlich eine Schule wahrnimmt, reagiert und unterstützt. Ein Präventionskonzept in acht Schritten, Wenn-dann-Pfade für typische Situationen vom ersten unentschuldigten Morgen bis zum formalen Weg über Jugendamt und Ordnungsbehörde – mit Abgleich der öffentlichen Vorgaben des Landkreises Emsland.
Dazu gibt es ein kleines Ampel-Werkzeug: Schulhalbjahr, mögliche Schulbesuchstage und Fehlzeiten eingeben, optional die Schulstufe wählen (Grundschule, Sek I oder BBS) – und sofort sehen, wo eine Klasse oder ein:e einzelne:r Schüler:in steht. Alle Eingaben bleiben im Browser, es werden keine Daten übertragen.
Die Quellenliste ist mit aktuellen Niedersachsen- und Emsland-Vorlagen verlinkt, vom Meldebogen Kindeswohlgefährdung bis zur Neufassung des Schulpflicht-Erlasses 2025. Eine fachliche Arbeitshilfe, keine Rechtsberatung – aber ein Werkzeug, das in Fallrunden, im Studium oder im Schulalltag brauchbar ist.
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Wenn Reden nicht der erste Schritt ist
Schulsozialarbeit braucht manchmal andere Zugänge: ein Schachbrett, ein Stück Holz oder ein Rätsel können Räume öffnen, in denen Beziehung, Vertrauen und Entwicklung entstehen. Die Arbeit zeigt, wie solche Methoden fachlich begründet und praktisch eingesetzt werden können.
Mai 2026
Manche Kinder öffnen sich nicht im Gespräch, sondern erst beim gemeinsamen Tun. Diese Beobachtung aus meinem Alltag als Schulsozialarbeiter wollte ich fachlich greifen und in nutzbare Praxis übersetzen. Daraus sind zwei verbundene Seiten entstanden: Der Fachbeitrag links klärt das theoretische Fundament: Schach, Holzarbeit und Rätsel als handlungsorientierte Türöffner, eingebettet in Lebensweltorientierung, Selbstwirksamkeit, Selbstregulation, Inklusion und den rechtlichen Rahmen der Schulsozialarbeit, ergänzt um drei eigene Praxisbeobachtungen. Die Methodensammlung ist das Werkzeug für den Alltag: 20 konkrete Methoden (Werkstatt, Schach, Rätsel, Cross-Over), filterbar nach Ziel, Anlass, Dauer und Setting. Jede Methode mit Vignette, Ablauf, Stolperfallen und Reflexionsfragen.
Theorie für die Begründung, Methodensammlung für die Praxis, beide offen zugänglich, ohne Anmeldung, gedacht als Beitrag zu einer Profession, die sichtbarer werden darf.
Vorlagen-Bibliothek Schulsozialarbeit · Niedersachsen-Edition
30 ausfüllbare und druckoptimierte Arbeitshilfen für Beratung, Elternarbeit, Klassen- und Gruppenarbeit, Kinderschutz, Schulabsentismus, Krisenintervention, Netzwerkarbeit und kollegiale Reflexion. Die Vorlagen können direkt im Browser geöffnet, ausgefüllt und als PDF gespeichert oder ausgedruckt werden. Sie sind als praktische Arbeitshilfen für den schulischen Alltag gedacht und orientieren sich besonders an der Sozialen Arbeit in schulischer Verantwortung in Niedersachsen. Alle Materialien stehen unter der Lizenz CC BY 4.0. Sie dürfen verwendet, verändert und weitergegeben werden, sofern der Autor genannt wird. Hinweis: Die Vorlagen ersetzen keine trägerinternen Vorgaben, keine schulrechtlichen Regelungen, keine Datenschutzprüfung und keine verbindlichen Kinderschutzverfahren. Sie sind als fachliche Strukturhilfen für die Praxis gedacht.
Der Methodenkoffer Schulsozialarbeit bündelt zentrale Beratungs-, Interventions- und Präventionsmethoden für Studium und Praxis. Methoden können verglichen, reflektiert und in unterschiedlichen Fallsituationen gezielt angewendet werden.
Diese digitale Lernumgebung unterstützt Interessierte der Schulsozialarbeit bei der professionellen Fallarbeit. Reale Fallverläufe, interaktive Fallanalysen, theoretische Bezüge und strukturierte Dokumentation ermöglichen praxisnahes Lernen, Reflexion und fundierte Entscheidungsprozesse im Kontext Niedersachsen.
Schulsozialarbeit fachlich verstehen
Diese Plattform unterstützt dabei, zentrale Inhalte der Schulsozialarbeit systematisch zu erschließen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schulsozialarbeit fachlich begründet, reflektiert und professionell gestaltet werden kann. Die Inhalte orientieren sich an zentralen Studienbereichen wie Grundbegriffen, Theorien, Recht, Methoden, Haltung und professionellem Handeln. Fachtexte, Aufgabenformate und Reflexionsübungen helfen dabei, Wissen nicht nur auswendig zu lernen, sondern einzuordnen, anzuwenden und kritisch zu hinterfragen.
Ziel ist es, fachliches Verständnis aufzubauen, wissenschaftliche Zusammenhänge sichtbar zu machen und zu entwickeln.
Interaktive Trainingsumgebung für pädagogische Fachkräfte und Studierende.
Üben Sie typische Konfliktsituationen unter Schüler:innen und entwickeln Sie sichere Reaktionen für herausfordernde Pausenhof-Momente. Sie erhalten direkt differenziertes Feedback und stärken ihre Handlungssicherheit im schulischen Alltag.
Reaktionen in schwierigen Elterngesprächen trainieren.
Interaktiv. Praxisnah. Direktes Feedback.
Schulsozialarbeit Niedersachsen. Dieses Tool ist als Multiple-Choice-System konstruiert. Es verbindet Fragen der akademischen Lehre und der praktischen Anwendungen. Datenbank von über 550 Fachfragen
Rechtlicher Hinweis:
Diese Lernumgebung stellt fachliche Inhalte zu Übungs- und Informationszwecken bereit. Trotz sorgfältiger Erstellung wird keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte übernommen. Die dargestellten Informationen stellen keine rechtsverbindliche Auskunft dar und entfalten keinerlei gesetzgeberische oder normative Wirkung. Eine Haftung für etwaige Schäden aus der Nutzung der Inhalte ist ausgeschlossen, sofern kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorliegt.
Digitales Reflexionssystem für das Anerkennungsjahr
Zur Unterstützung der Praxisanleitung steht ein interaktives Reflexionssystem zur Verfügung, das sechs strukturierte Reflexionsgespräche über das Anerkennungsjahr hinweg abbildet. Ziel ist eine transparente, nachvollziehbare und entwicklungsorientierte Begleitung von Praktikantinnen und Praktikanten. Das System befindet sich aktuell in einem ersten Modell (Beta-Version). Rückmeldungen, Ideen und Verbesserungsvorschläge aus der Praxis sind ausdrücklich erwünscht.
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Noten sind keine Naturgesetze. Wir behandeln sie so. Als wären sie objektiv. Neutral. Unverrückbar. Eine 2 ist gut. Eine 4 ist ausreichend. Eine 5 ist problematisch. Doch diese Zahlen sind keine Naturgesetze. Sie sind historische Konventionen. Und jede Konvention darf hinterfragt werden. Mir geht es nicht darum, Noten abzuschaffen. Es geht darum, sie zu verstehen. Was messen sie wirklich? Wo sind sie präzise? Wo sind sie unscharf? Und was passiert, wenn man sie durch etwas ersetzt, dass Entwicklung sichtbar macht? Was wäre, wenn Leistung nicht als Endurteil gedacht würde, sondern als beweglicher Kompetenzstand? Was wäre, wenn Fortschritt genauso wichtig wäre wie Vergleich? Und was wäre, wenn wir Lernen so präzise beschreiben würden wie beispielsweise die Spielstärke im Schach? Wie wollen wir Leistung beschreiben, wenn wir sie wirklich ernst nehmen?
Jugendhilfe oder Schule. Wo gehört Schulsozialarbeit eigentlich hin?
Schulsozialarbeit arbeitet mitten im Schulalltag mit Kindern, Eltern und Lehrkräften. Organisatorisch ist jedoch nicht überall klar, wo sie eigentlich verortet ist. Gehört sie zur Kinder- und Jugendhilfe oder zum Schulsystem selbst?
Die Antwort darauf fällt in Deutschland unterschiedlich aus. Je nach Bundesland ist Schulsozialarbeit anders organisiert. Daraus entstehen verschiedene Modelle mit jeweils eigenen Chancen und Herausforderungen.
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1. Semester: Grundlagen der Schulsozialarbeit
Einführung in Aufgaben, Ziele und professionelle Haltung der Schulsozialarbeit. Grundlegende Methoden, Handlungsfelder und die Rolle der Schulsozialarbeit im System Schule stehen im Mittelpunkt.
Modul 1: Einführung in die Schulsozialarbeit
Modul 2: System Schule und Lebensweltorientierung
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Übergänge im Bildungssystem (Kita – Schule – Beruf)
2. Semester: Rechtliche und strukturelle Grundlagen
Überblick über die gesetzliche Verankerung der Schulsozialarbeit in Niedersachsen, sowie über Rollen, Zuständigkeiten und die Einbindung in schulische Strukturen und multiprofessionelle Teams.
Modul 3: Rechtliche Grundlagen und Niedersachsen
- Die Geschichte der Schulsozialarbeit. Von den Armenschulen über den Sputnik-Schock bis in die KI-Gegenwart
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Zuständigkeiten von Schule, Jugendamt, Kommune und Land
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Finanzierung und Programme der Schulsozialarbeit in Niedersachsen
Modul 4: Profession und Ethik in der Schulsozialarbeit
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Professionelle Haltung und Rollenverständnis
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Kinderschutz und Schutzauftrag (§8a SGB VIII)
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Ethische Spannungsfelder im Schulalltag
3. Semester: Methoden und Fallarbeit
Vertiefung zentraler Methoden der Schulsozialarbeit sowie systematische Arbeit an Fallbeispielen. Fokus auf Beratung, Intervention, Prävention und reflektierte Fallarbeit im schulischen Kontext.
Modul 5: Methoden der Schulsozialarbeit
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Einzelfallarbeit und Beratungsgespräche
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Gruppenarbeit und sozialpädagogische Trainings
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Projektarbeit und Präventionsangebote
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Auswahl und Begründung geeigneter Methoden
Modul 6: Fallarbeit und Dokumentation
- Fallverstehen und Auftragsklärung
- Hilfeplanung und Zieldefinition
- Verlaufsdokumentation und Gesprächsnotizen
- Kooperation im Fall (Eltern, Schule, Jugendamt)
4. Semester: Kommunikation, Kooperation und Auszeiträume
Schwerpunkt auf professioneller Gesprächsführung, Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team und mit externen Partnern. Thematisiert werden außerdem Auszeiträume als pädagogisches Instrument sowie deren rechtliche und praktische Umsetzung im Schulalltag.
Modul 7: Kommunikation und Zusammenarbeit im System Schule
- Kommunikation
- Die Schule und das Elternhaus
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Elterngespräche in belasteten Situationen
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Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Schulleitung
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Konflikt- und Kritikgespräche konstruktiv führen
Modul 8: Auszeiträume, Deeskalation und Inklusion
- Auszeiträume in der Schule
- Konzepte von Auszeit- und Ruheräumen
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Deeskalationsstrategien im Schulalltag
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Umgang mit herausforderndem Verhalten
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Inklusive Perspektiven und Teilhabe
5. Semester: Digitalisierung, H5P und KI
Auseinandersetzung mit digitalen Werkzeugen in der Schulsozialarbeit. Einsatz von H5P, Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz sowie digitale Prävention, Beratung und Dokumentation im schulischen Kontext.
Modul 9: Digitalisierung und digitale Lebenswelten
- Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
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Chancen und Risiken digitaler Kommunikation
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Cybermobbing, Sexting und Hate Speech
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Digitale Prävention und Beratung
Modul 10: H5P und digitale Lernsettings in der Schulsozialarbeit
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Beispiel-H5P-Aufträge für Studierende (Quiz, Entscheidungsbaum, Timeline) inkl. Bewertungsraster
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Digitale Bildungsangebote in der Sozialen Arbeit
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Interaktive Lernformate im schulischen Kontext
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Niedrigschwellige digitale Zugänge für Schüler:innen
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Reflexion digitaler Settings in der Schulsozialarbeit
Modul 11: Studieren mit KI (ChatGPT & Co.)
Bruns, E. (2025, 27. Oktober). Warum es sinnvoll ist, ChatGPT eine Religion erfinden zu lassen [KI-generierter Text und Bild]. Projekt entwickelt mit ChatGPT (GPT-5, Version Oktober 2025). Prompt: „Erfinde eine völlig neue Religion, satirisch-kritisch, humorvoll, realistisch auf der Erde spielend, mit vollständiger Glaubenslehre, Symbolik, Ritualen, Hierarchie und heiligen Texten.“ Ergänzt, redigiert und didaktisch eingebettet im Rahmen der Schulsozialarbeit. Bezug: Bruns, E. (2025). Schulsozialarbeit und digitale Sinnbildung. KI als Medium kultureller Reflexion. Unveröffentlichtes Praxisprojekt.
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Einsatzmöglichkeiten von KI im Studium
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Grenzen, Risiken und Halluzinationen
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Urheberrecht, Datenschutz und Plagiate
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Verantwortungsvoller KI-Einsatz im Lernprozess
6. Semester: Projekt, Evaluation und Ausblick
Eigenständige Planung und Umsetzung eines Praxisprojekts mit begleitender Evaluation. Reflexion der Ergebnisse, Qualitätssicherung und Entwicklung eines professionellen Ausblicks auf zukünftige Handlungsfelder der Schulsozialarbeit.
Modul 12: Projekt- und Konzeptentwicklung in der Schulsozialarbeit
- Evaluation in der Schulsozialarbeit
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Entwicklung sozialpädagogischer Konzepte
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Zielgruppenanalyse und Bedarfserhebung
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Verankerung im Schulprogramm
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Nachhaltigkeit und Weiterentwicklung
Modul 13: Studieren mit Struktur: Lernhilfen
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Strukturierte Lern- und Arbeitstechniken
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Reflexions- und Dokumentationshilfen
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Vorbereitung auf Praxisphasen und Prüfungen
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Selbstorganisation im Studium
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